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unluschtig

070616

Sie ist mindestens 1,77 m, Beine bis zum Abwinken, maximal Kleidergröße 38, lange dunkle Haare, sympathisches Lächeln...

.. und sie steht Arm in Arm mit dem Typen, den ich gerne hätte.

Die zwei wirken glücklich, sie passen optisch gut zusammen, ich glaub, die werden extremst hübsche Kinder kriegen!

Ich wünsch dir alles Glück der Welt! Du hast es verdient!
16.6.07 12:53


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und die Hoffnung stirbt doch irgendwann
15.6.07 18:54


070608_05

.. heute ist eine ältere Dame mit ihrer Gehhilfe an mir vorbei geschlichen als ich an der Bushaltestelle wartete. Diese alte Dame roch nach meiner Oma.. ich weiß nicht, ob alte Frauen alle dieselbe Seife benutzen, jedenfalls wurde ich schlagartig in die 3-Zimmer-Wohnung im Ruhrgebiet meiner Großmutter versetzt und in meinem Kopf schwirrten plötzlich lauter Dinge, die ich ihr noch hätte sagen wollen.. so viele ungesagte Dinge..






Gerüche sollten verboten werden
8.6.07 22:53


070424

... schlechter Witz?

wie so manche Leute ihre Bewerbungen schreiben oder verpacken ist mehr als peinlich!

Die Jungs + Mädels bewerben sich hier nicht als Putzfrauen - ohne damit was böses den Putzfrauen unterstellen zu wollen, ich glaub jede davon kann besser schreiben, als diese Bewerber - sondern hochbezahlte Ingenieure und verschicken dann

- zusammen getackerte Blätter
- Anschreiben, wo handschriftlich die Adresse und das Datum ergänzt wird (praktisch, wenn man 100 davon ausdruckt und wahllos an diverse Firmen verschickt)
- Familienstände wie: in guten Händen (kombinierbar mit "stolzer Vater von Bo-Marius, der diesen Sommer zum ersten mal "Papi" gesagt hat und schon alleine aufs Töpfchen gehen kann")
- Bewerbungen mit Rechtschreibfehlern ohne Ende - jaa! auch das wird sofort aussortiert, schreiben sollte man können -
- falscher Ansprechpartner oder Datum von morgen (der Zeit voraussein! super)

usw usw.

Für diejenigen, die die Post annehmen, ist das natürlich unterhaltsam, für die Jungs + Mädels aber, die sich bewerben, herausgeschmissenes Geld - und wehe es wundert sich von denen einer, dass sie keinen Job haben!
24.4.07 09:33


070315

Wann beginnt Kommunikation?

Wenn ich jemandem schreibe, der lang nicht mehr geantwortet hat, dass er es sagen soll, wenn er ein Problem hat und dann folgende Nachricht kommt:

Um das gehts net aber ich seh nicht ein das ich meine Zeit
damit verbringen soll auf Nachrichten mit Inhalten
wie "Seuftz" und oder "Langweilig" zu beantworten. Weil
ich bin Journalist und da fühl ich mich dann schon ein wenig
verarscht weil das mit Kommunikation nichts zu tun hat.

Ich unterhalt mich gern aber ich hab derzeit einfach keine
Zeit für Spaß Sachen.


bin ich verwirrt!

Wann beginnt also Kommunikation? Wenn ich jemandem Schlagwörter zuwerfe wie „Hallo“ „Na, wie geht’s?“ oder „seufz“ kann das durchaus Kommunikation sein. Darauf kann der Angesprochene Antworten wie „Huhu“, „Danke gut, und dir?“ oder „was ist los?“ mir entgegenbringen. Laut Duden ist das bereits Kommunikation (>> Kommunikation, die: Verständigung untereinander; Verbindung, Zusammenhang<<)! Oder habe ich im Zeitalter der modernen Medien nicht mitbekommen, dass Kommunikation erst dann beginnt, wenn man sich Kafka um die Ohren haut? Das könnte ich theoretisch auch tun, wenn ich wollen würde. Will ich aber nicht. Denn da hört für mich meine grundsätzliche Vorstellung von Internetbekanntschaften auf. Für mich ist das Internet das, was für andere Menschen Fernsehen ist: eine wunderbare Art das Hirn abzuschalten! Mehr nicht! Wenn ich darüber Menschen kennen lerne, Männer insbesondere, dann ist es für mich genauso „nicht ernst“, das bezieht sich dann sowohl auf anzügliche Bemerkungen als auch auf normalen Smalltalk.

Und warum ist ein Journalist (Radio wohlgemerkt) anders zu behandeln als jeder andere Kommunikationspartner? Ist man da was besseres? Ich glaube schon behaupten zu dürfen, dass ich als Assistenz einer renommierten deutschen Projektsteuerung, die wahrscheinlich von der Gehaltsstufe etwas über einem „Journalisten“ liegt, sich einfach mal die Freiheit erlauben kann in ihrer Freizeit (und das ist für mich auch die Zeit in der ich am PC hocke und private Sachen mache – selbst wenn ich nebenher arbeite) philosophischen Nonsens von sich geben darf. Ich muss täglich mit milliardenschweren Bauherren umgehen und jedes Wort gut überlegen bevor ich es Leuten an den Kopf werfe; das möchte ich auf meine privaten Kommunikationspartner – zumindest nicht bei Menschen, die nicht mit mir verwandt sind oder mal das Bett mit mir geteilt haben – auch noch tun müssen! Verarschung? Wenn mein Gegenüber tatsächlich davon ausgeht, dass das Internet mehr als nur Zeitvertreib ist und das Leben vielleicht etwas zu ernst nimmt, dann ist es Verarschung! Eine große sogar! Genauso wie meine online gestellten Fotos mit Push-up und Make up.. das bin ja eigentlich nicht ich.. Mist! Internet ist ja so was von oberflächlich!!

Die Zeitfrage finde ich dann besonders spannend, wenn Person A Person B mehrmals anschreiben muss um diese Information erstmal zu kriegen. Auch wenn Person A sich durch ihre unqualifizierten Aussagen Person B als Trottel geoutet hat, heißt es nicht, dass sie zu doof ist ein „hab keine Lust mit dir Kontakt zu haben“ zu verstehen! Was wiederum ein Vorteil bei der Oberflächlichkeit des Internets wäre; aus der Liste löschen, fertig. Versuch das mal mit deiner Mutter!
Tja und die Spaßsache ist ganz einfach die, dass ich privat so viele andere Sorgen habe, dass ich keine Lust habe auch noch bei FÜR-MICH-NICHTSAUSSAGENDER-INTERNETBEKANNTSCHAFTSKOMMUNIKATION wie oben beschrieben a) meine Worte 5 x überlegen zu müssen, weil ich Angst habe, dass man mich für zu dämlich hält b) wenn ich das Internet als toternst sehen muss c) das Leben eh schon ernst, traurig und scheiße genug ist, als dass ich das in jedem Teil meines Lebens erwähnen muss – sorry, ich kann einfach nicht dauerdepressiv sein, das geht nicht! Vielleicht muss ein Musiker das um gute Texte zu schreiben?! Ich werde dafür bezahlt optimistisch und gutgelaunt an Dinge heranzugehen! und das möchte ich auch an anderen Dingen fortsetzen dürfen d) man nicht miteinander kommuniziert (!) und einem sagen kann wenn etwas falsch ist e) sich nicht an die eigene Nase fasst und sagt „Hey Anja, wie geht es dir? Hast du den aktuellen Spiegel gelesen? wie findest du die Reportage auf Seite xy?“
Letztendlich ist Kommunikation eine Sache die wachsen muss und das passiert nicht wenn man nie weiter bis zum „mir geht’s gut, danke, ich muss jetzt aber auch schon wieder ins Studio“, die Gespräche sollten vielleicht einfach mal weitergeführt werden. Das benötigt dann zwar Zeit, aber man kann ERST DANN behaupten, dass ich niveaulos bin und von nix Ahnung habe. Vielleicht sollte ich mal einen meiner 94 Kontakten auf meinem Messenger diese Fragen stellen.. schließlich kommunizieren die ja öfters (und länger mit mir)…

EDIT: dieser Eintrag hat übrigens nichts mit meiner Geringschätzung der jeweiligen Person zu tun! Ganz im Gegenteil!!!
15.3.07 14:43


070313

Mal weniger lustig:

Ich bin wieder zurück mit einem Arzt mehr der zu mir sagt: "Frau H., Sie sind kerngesund!" Eigentlich sollte ich mich darüber freuen. Andererseits gehen mir langsam die körperlichen Möglichkeiten aus, die meinen Schwindel und die damit verbundenen Panikattacken begründen können. Zur Erklärung vorweg: ich leide seit ca. 1 Jahr an mal mehr, mal weniger heftigen Schwindelattacken. Mal kommts mir den ganzen Tag vor, als würde ich auf Watte gehen, mal könnte ich den ganzen Tag neben der Kloschüssel verbringen und ganz selten ist alles ok. Richtig schlimm wurde es vor ca. einem halben Jahr als Panikattacken dazukamen. Ich traute mich kaum noch vor die Haustür; jeder Schritt zur Arbeit, zum Supermarkt, in den Bus wurde zur Qual, ich hatte immer das Gefühl gleich umzukippen. Alle Termine sagte ich ab; Urlaub, Konzerte usw. Am schlimmsten war eigentlich, dass ich mich nicht mehr traute, Auto zu fahren - seit einer Panikattacke mitten auf der A1 bei 160 km/h, kriegte man mich nur noch mit dem Zug von A nach B, das bedeutete aber auch, dass ich meine Eltern nicht mehr sah, Konzerte sowieso gestrichen waren, da ich immer der Fahrer von uns Mädels war und ich nur noch zu Hause rumlungerte. Ich mied Menschenansammlungen, stickige Räume und vor allem den Flieger! Kurzum: seit nem halben Jahr mach ich irgendwie garnix mehr!

Dummerweise fehlt mir nix. Mein Hausarzt sagte mir damals schon, dass ich top Werte habe; Blutdruck super, Blutwerte super, Schilddrüse super, EKG super, Brille brauch ich auch nicht usw. Mein Neurologe bescheinigte mir auch eine tolle Gesundheit; EEG und nervl. Belastungstest fielen total prima aus. Mein letzter Strohhalm also bevor mein Hausarzt mich in die Therapie mit "leichter" Medikation abwies, war dass ich Hamburgs Ärzte durchtelefonierte um einen Termin im Schlaflabor zu bekommen. Endlich einen Pneumologen gefunden, gab der mir dann so ein nettes Gerät für zu Hause mit (welches auch super Ergebnisse dokumentierte). Trotzdem überwies er mich in eine Klinik irgendwo in der Pampa nördlich von Hamburg.

Ich schnappte mir also gestern widerwillig mein Auto und fuhr bei dem schönsten Sonnenschein in die Einöde. Nach ca. 1 Stunde erreichte ich das Labor ohne weitere Zwischenfälle und machte mich durch meine klemmende Hupe für wirklich jeden in der Schlaklinik (passend zur Mittagsschlafzeit) durch lautes, anhaltendes Hupen bemerkbar - *megarotwerd*.

Als Patientin von Dr. A. wurde mir sogar ein Einzelzimmer zugewiesen und somit wartete ich der Dinge die nun kommen würden. Und wartete.. und wartete.. mittlerweile war ich 2x durch den Park gelaufen, habe die freundin auswendig gelernt, habe meinen Thriller zu Ende gelesen, habe ca. 23 Sudokus gelöst und mir in der Cafeteria ca. 3 Stücke Kuchen reingezogen (ich wollte doch wieder zurück aufs Land, oder? was hab ich da früher eigentlich gemacht???!?!?).

Um halb sieben sollte ich wieder auf meinem Zimmer sein und wenig später kam eine nette Krankenschwester und gab mir einen Termin, an dem ich bettfertig sein sollte. Super.. um 8!

Punkt 8 lag ich dann im Schlafanzug bettfertig da und wurde von ihr verkabelt! Ich bekam so an die 11 Elektroden für EKG, Blutdruck usw. Ich kam mir vor wie in einem schlechten Startrek-Film, mein komplettes Gesicht bestand nur aus Elektroden und Heftpflastern, mein Oberkörper wurde komplett verkabelt, mein Bauch und meine Beine und ich bekam eine Bettpfanne freundlich hingestellt, weil ich ja nun mich nicht mehr bewegen konnte.. hmpf ( hatte ich schon erwähnt, dass eine Kamera die ganze Zeit filmte? Nein? Nun gut: über dem Bett hingen Kamera und Mikrofone.. Big Brother lässt grüßen). Die Krankenschwester fragte mich allen ernstes, ob sie von mir noch ein Foto machen soll.. ich habe dankend verzichtet. Ich hoffe auch, dass die Videos vernichtet werden.

Dann wurden noch Tests durchgeführt, ob auch alle Kabel richtig angeschlossen waren (.."bitte mit den Augen rollen, bitte mit den linken großen Zeh auf und ab wippen, bitte schnarchen") und dann sollte ich schlafen. *lächel* Mittlerweile weiß ja jeder, wann ich so gewöhnlich ins Bett gehe und 20.30 Uhr ists definitiv nicht! Ich zappte mich also ein wenig durch die Kanäle und die etwas irritierte Krankenschwester fragte jede halbe Stunde nach ob ich denn endlich müde werde.. Nein, wurde ich natürlich nicht. Um 22.45 Uhr gabs dann n schlafförderndes Mittel in der Hoffnung, dass ich nun müde werden würde.. nö.. natürlich nicht..

Um kurz nach Mitternacht war mir fernsehen zu blöde und irgendwann schlief ich dann auch ein.

Gegen 5 stand dann eine total resolute Krankenschwester am Bett und befreite mich auf ihre liebevolle Art von den Kabeln: sie riss sie einfach ab. Jeder, der sich Haare entwachst, weiß wie in etwa sich Pflaster auf feinen Härchen anfühlen, wenn man diese abreißt, gell? Und dass morgens um 5... danke!

Endlich von allen Kabeln befreit konnte ich nun meine Bauchstellung einnehmen und gemütlich noch schlummern. Um 8 kam dann allerdings die nächste und wollte das Zimmer sauber machen und war völlig entsetzt, dass ich noch im Bett lag. Also zog ich mich an und ging eine Runde spazieren (frühstücken von 11 Uhr geht einfach nicht!).

Irgendwann wurde ich dann ins Labor geholt mit der Diagnose ich sei ein Delta-T-Mensch und habe einfach nur ein anderes Schlafrhythmus als der Rest der Gesellschaft. Ich solle mal meinen Chef fragen ob ich nicht später zur Arbeit kann *loslach*. Ansonsten keinerlei Atemaussetzer, ich schnarche nicht und unruhig schlaf ich auch nicht überdurchschnittlich. Das kann also nicht der Grund für meinen Schwindel sein. Trotzdem will man sehen, was man für mich als Delta-T-Mensch, der leider gegen seinen natürlichen Rhythmus früh aufstehen muss, tun kann.

Damit war ich entlassen !

Jetzt bleibt mir noch der Orthopäde und ein HNO-Arzt und wenn ich dann immernoch kerngesund bin, muss ich mich mit dem Gedanken anfreunden, in die Therapie zu gehen.. *freu*

Wie gut, dass ich noch keine Lebens-/Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen habe. Jetzt werde ich sie eh nie mehr kriegen (zumindest nicht in den nächsten 10 Jahren - Dt. Krankensystem ist echt super).

Das Gute an der Sache war: ich habe endlich in der Pampa ein Futterhaus gefunden und Fressnäpfe kaufen können (natürlich mit ner Runde Gehupe, schließlich klemmt das fucking Teil immernoch).

Das Schlechte: Ich habe zu Hause keinen Parkplatz gefunden und stehe jetzt in ner absoluten Parkverbotszone. Mal sehen für wie lange. Hamburg hat ne Vorliebe fürs Abschleppen (kostet so ca. 200-300 Euro, ich habs ja).

Ich geh mal gucken, ob mein Auto da noch steht...
13.3.07 13:58





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